Expanding Engineering Limits: Culture, Diversity and Gender - Lecture Part

 

Information

Unterrichtssprache: Englisch
Art: Vorlesung

 

Inhalt

Das Ziel des Kurses "Expanding Engineering Limits: Culture, Diversity and Gender" ist, den Studierenden ein interaktives und interdisziplinäres Kursformat anzubieten, in dessen Rahmen kritische Themen erörtert werden, die einen direkten Bezug zu den späteren Tätigkeitsfeldern der Studierenden haben. Der Kurs analysiert die Zusammenhänge zwischen den Ingenieurwissenschaften, gesellschaftlicher Verantwortung und Fachkultur im Kontext von Kultur, Gender und Diversity. Die komplexen Auswirkungen der genannten Faktoren auf gesamtgesellschaftliche Prozesse sowie auf das alltägliche Lernen und Arbeiten in Forschung, Weiterentwicklung und den praktischen Ingenieurwissenschaften werden reflektiert und aus neuen Perspektiven betrachtet.

Der Kurs umfasst drei Teilkurse:

(1) "Expanding Engineering Limits: Culture, Diversity and Gender – Lecture Part"

"Expanding Engineering Limits: Culture, Diversity and Gender – In Practice":

(2) "Reshaping Engineering Culture with Design Thinking"

(3) "Discovering Innovation – Project Work Beyond Engineering"

(1) Der Kurs "Expanding Engineering Limits: Culture, Diversity and Gender – Lecture Part" basiert auf einer theoretischen Perspektive auf Diversität und den Auswirkungen von Diversität auf unterschiedlichen Dimensionen. Dabei werden sowohl grundlegende Begriffe und Paradigmen sowie Aspekte der Führungsstilforschung und des Change Managements thematisiert. Der Kurs erfordert die Analyse von wissenschaftlicher Literatur sowie die Bereitschaft zu interdisziplinären Diskussionen und der kritischen Reflexion der individuellen Fachkultur. Somit eröffnet der Kurs insbesondere Studierenden der Ingenieurwissenschaften grundlegendes, aber auch weitergehendes Wissen in den Bereichen Gender- und Diversity-Ansätze, soziale Praxis und Kultur der Ingenieurwissenschaften.

Die Kursinhalte dienen als Grundlage für die erfolgreiche Teilnahme an Kurs (2) Reshaping Engineering Culture with Design Thinking.

Angestrebte Lernergebnisse

Wissen & Verständnis

Die Studierenden sind in der Lage, Begriffe und Konzepte im Bereich Gender, Geschlecht und Vielfalt zu definieren und zu vergleichen und können Beispiele in verschiedenen Kontexten identifizieren. Sie können den Zusammenhang zwischen Technik und sozialer Verantwortung erklären und dieses Wissen mit Konzepten des Change Managements verbinden.

Sie können bestimmte Konzepte und Ansätze von Kultur, sozialer Praxis, Prozessen der Inklusion, Exklusion und Diskriminierung in ausgewählten Kontexten beschreiben.

Die Studierenden können das Konzept der Intersektionalität in den Erfahrungen von Frauen und Männern in Ingenieurkulturen ebenso analysieren wie gängige Annahmen und Stereotypen über Technik und Geschlechts-/Geschlechtsunterschiede.

Sie sind in der Lage, wissenschaftliche Texte und andere Literatur in Textarbeiten sowohl in Einzel- als auch in Gruppenarbeit zu verwerten. Sie sind in der Lage, deren Inhalte wiederzugeben und zu interpretieren und können wesentliche Erkenntnisse daraus ableiten.

Anwendung & Transfer

Die Studierenden können das Wissen und die Einblicke, welche sie erhalten haben, auf andere Kontexte anwenden und sind in der Lage dies in neuen Kontexten zu erkennen - speziell im ingenieurwissenschaftlichen Bereich.

Sie sind in der Lage eigene Meinungen und Ideen auszudrücken und sie in Diskussionen zu verbalisieren und zu reflektieren. Die Studierenden können sie ebenfalls konkretisieren und in mündlichen Vorträgen als auch in schriftlichen Ausführungen auf einem Grundniveau erläutern.

Reflexion & Auswertung

Die Studierenden können ihr erlangtes Wissen und ihre Lernerfahrung reflektieren und bewerten. Sie können die Gender- und Diversity-Perspektiven in den Ingenieurwissenschaften erkennen, analysieren und bewerten. Außerdem sind sie in der Lage sich neue Prozesse, Praktiken und Kulturen in den Ingenieurwissenschaften, die neue oder erweiterte Perspektiven auf Gender und Diversity haben, vorzustellen.

 

Sustainable Development Goals

Sustainable Development Goals 5, 10, 11 und 13 Urheberrecht: UN

Die im Kurs vermittelten Zusammenhänge zwischen den Ingenieurwissenschaften, sozialen und kulturellen Aspekten, sowie Gender- und Diversity-Perspektiven bilden die enge Verknüpfung der Ingenieurwissenschaften mit den SDGs 5, 10, 11 und 13 ab. In Kombination mit den vielseitigen Lehrmethoden des Kurses erwerben Studierende neben Wissen und Verständnis auch die Fähigkeit, ihr Wissen zu reflektieren, anzuwenden und in neue Kontexte zu transferieren. In ihrer zukünftigen Arbeit als Ingenieur*innen können sie so die Ziele der nachhaltigen Entwicklung im Sinne der SDGs verfolgen, indem sie einen umfassenden, interdisziplinären Blick auf die Ingenieurwissenschaften und ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen anwenden können.

Erfahren Sie mehr über die Lehr- und Forschungsaktivitäten des GDI zu diesen Zielen:

SDG 5: Gender Equality

SDG 10: Reduced Inequalities

SDG 11: Sustainable Cities and Communities

SDG 13: Climate Action