Theoretisches Framework für das Internet of Sustainable Production (IoSP)

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Im Rahmen unserer Forschungsarbeit innerhalb des Teilprojektes D.I. Integrated Usage des Exzellenz Clusters Internet of Production (IoP) haben Sebastian Bernhard, Calvin Röhl und Carmen Leicht-Scholten projektkoordinierend gemeinsam mit Partner*innen der Teilprojekte D.I. und D.II. ein theoretisches Framework für das Internet of Sustainable Production (IoSP) erschlossen. Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit wurden im Tagungsband des 2023 IEEE International Symposium on Technology and Society (ISTAS) veröffentlicht. Der Forschungsbeitrag „Sustainability in the Internet of Production: Interdisciplinary Opportunities and Challenges“ wurde am 14.09.23 auf der ISTAS23 in Swansea von Calvin Röhl präsentiert.

Das Framework entwickelt auf der Grundlage der IoP Forschung zu Digital Shadows diese weiter zu Digital Shadows for Sustainability (DSfS). Durch diese DSfS können im Produktionsprozess getrackte Daten im Sinne der drei Nachhaltigkeitsdimensionen (Ökologisch, Sozial und Ökonomisch) analysiert werden, Überschneidungen der Dimensionen erkannt werden und letztlich eine holistische alle drei Dimensionen berücksichtigende Optimierung der Produktionsprozesse implementiert werden. Weiterhin hat das interdisziplinäre Projektteam das Framework anhand von fünf Use Cases auf einer theoretischen Ebene nach Herausforderungen, Möglichkeiten und Implementationspfaden aus einer interdisziplinären Perspektive analysiert. Hier zeigte sich, dass trotz vieler Potentiale vor allem die soziale Dimension noch zu wenig Berücksichtigung findet. Ebenfalls zeigte sich die dringende Notwendigkeit, die miteinander verknüpften Dimensionen der Nachhaltigkeit holistisch zu betrachten, um eine umfassend nachhaltige Transformation der Produktion und Industrie zu ermöglichen. Dazu bietet das etablierte Framework eine erste Grundlage für nachfolgende Forschung und praktische Anwendungen.

Unser Dank für die gute und gelungene Zusammenarbeit geht entsprechend an alle, die an dem Forschungsbeitrag beteiligt waren: Sebastian Pütz, Ralph Baier, Philipp Brauner, Ester Christou, Hannah Dammers, Roman Flaig, Leon M. Gorißen, Jan-Christoph Heilinger, Christian Hinke, István Koren, Dirk Lüttgens, Michael Millan, Kai Müller, Alexander Schollemann, Luisa Vervier, Thomas Gries, Alexander Mertens, Saskia K. Nagel, Frank T. Piller, Günther Schuh, Martina Ziefle und Verena Nitsch.

16.11.2023