EEQuS

 

Untersuchung von Studienverzögerungsfaktoren und Entwicklung eines Instrumentariums zur Ergänzung des Qualitätsmanagement-Systems im Studium an der Fakultät 3

  Bewertungsbogen Urheberrecht: Tobias Berg

Projekthintergrund

Die hohen Abbruchquoten in den Ingenieurwissenschaften fordern eine Reflektion bestehender Praxen. Qualitätsverbesserung im Bereich Studium und Lehre stellt ein zentrales Anliegen der RWTH Aachen University dar. Um tieferliegende Ursachen und Wirkungszusammenhänge hoher Nicht-Bestehens- und Abbruchquoten sowie Hemmnisse eines reibungslosen und erfolgreichen Studienverlaufs zu ermitteln, unterstützt die Fakultät für Bauingenieurwesen eine speziell auf die Fakultät fokussierende Untersuchung von Studienverzögerungsfaktoren.

Ziel des Projekts

Ziel des Projektes EEQuS ist es, ergänzend zu den bereits bestehenden Hochschulinstrumenten des Qualitätsmanagements, eine Untersuchung an der Fakultät für Bauingenieurwesen durchzuführen. Der ganzheitliche Untersuchungsansatz soll den gesamten Studienverlaufszyklus erfassen, um so Faktoren, die zu Studienverlaufsverzögerungen und zu niedrigen Bestehens- und Teilnehmendenquoten führen, strukturiert aufzeigen zu können. Langfristig sollen anhand der Ergebnisse individuelle Handlungsempfehlungen abgeleitet werden um einen nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Studierbarkeit in den Bachelorstudiengängen der Fakultät zu gewährleisten. Die aus dem Projekt resultierenden Erhebungsinstrumente, Handlungsempfehlungen und Maßnahmen sollen zukünftig das Instrumentarium des fakultätsinternen Qualitätsmanagements der Lehre ergänzen.

Methodisches Vorgehen

Die Erhebung wird anhand von quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden durchgeführt. Bestandteil der Untersuchung stellt ebenfalls der Einbezug von relevanten Akteurinnen und Akteure sowie Expertinnen und Experten der Fakultät für Bauingenieurwesen in den Analyseprozess dar.

Förderung

Das Projekt wird aus Mitteln zur Qualitätsverbesserung der Lehre der Fakultät für Bauingenieurwesen finanziert.

Projektstart

April 2017