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Alle Projektpublikationen

Eine gesamte Liste aller Veröffentlichungen finden Sie in der Publikationsübersicht.

Projektteam
LuF Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften (GDI)
LuF Informatik 9 (i9)
Fachgebiet Modelle und Theorie Verteilter Systeme (TU Berlin)
dEIn Labor (TU Berlin)

Inhalt




Projektdesign

Intention

Ziel von IGaDtools4MINT ist die Entwicklung eines Konzeptes, das zur Erhöhung des Frauenanteils und zur Senkung der Abbruchquote in MINT-Studiengängen beiträgt. Es soll auf der Analyse und der Kombination bestehender Best Practice-Maßnahmen im Lehrbereich aufbauen und in einen umfassenden Maßnahmenkatalog münden, der im Fachbereich Informatik der RWTH Aachen umgesetzt und begleitend evaluiert wird. Die Erkenntnisse fließen verdichtet in die Entwicklung eines Gender- und Diversity-Toolkits ein, welches an die TU Berlin übertragen wird.


Forschungsfragen

• Wie lässt sich ein MINT-Fachbereich, im Speziellen der Studiengang Informatik, für verschiedene Studierende attraktiver gestalten?

• Welche Ebenen und Akteure müssen bedient werden und mit welchen Instrumenten und Methoden?

• Wie können gender-sensitive Strukturen nachhaltig gesichert werden?

• Wie können diese Strukturen effektiv und effizient auf andere Hochschulen übertragen werden?

Rahmendaten

IGaDtools4MINT ist ein Kooperationsprojekt des LuFG Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften (GDI) und der Learning Technologies Research Group (i9) an der RWTH Aachen sowie des Fachgebietes Kommunikations- und Betriebssysteme an der TU Berlin. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Förderlinie „Frauen an die Spitze“ gefördert und hat eine Laufzeit von Februar 2011 bis Januar 2014.






Vorgehen





Ergebnisse

Stufe I

Im Schüler/innenlabor InfoSphere können Schülerinnen und Schüler von der 3. Klassenstufe bis zum Abitur in 26 Modulen zu verschiedenen Themengebieten die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Informatik kennenlernen. Hierbei haben die ganzjährig angebotenen Kurse vor allem das Ziel Spaß und Interesse an Informatik zu wecken und nebenbei ein realistisches Bild der Disziplin zu vermitteln. Im Rahmen des Projektes wurden verschiedene Module des InfoShere an das DEInLabor, dem Labor für Schülerinnen und Schüler der TU Berlin, übertragen.




Stufe II

Der neu gestaltete 8-tägige Vorkurs Informatik für Studienanfänger/innen und Studieninteressierte findet schon vor dem eigentlichen Veranstaltungsbeginn statt. Der Vorkurs stellt mit seinem innovativen Konzept über die Nutzung von Android-Systemen von Beginn an Anwendungsbezüge her. Hierbei werden visuelle und textuelle Programmierung miteinander verzahnt und mithilfe von Peer-Teaching und Projektarbeit vermittelt.









Stufe III

Gezielte Unterstützung von Studierenden (bei Problemen) während der Studieneingangsphase durch ergänzende Workshops in Problemfeldern. Durch das innovative Mentoringkonzept soll frühzeitig Hilfestellung gegeben werden aber auch der Kontakt unter den Studierenden sowie der Austausch von Erfahrungen mit dem Ziel einer Senkung der Studienabbruchquoten gefördert werden.










Stufe IV

Die Übertragung von Gender- und Diversity-Aspekten in den regulären Lehrbetrieb ist ein kontinuierlicher Prozess der permanent über die Lehrevaluation weiterentwickelt und verbessert wird. Für den Bereich der Ingenieurwissenschaften stellt die an der RWTH Aachen University eingerichtete Professur Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften (GDI) einen wichtigen Schritt zur Erreichung dieses Zieles dar.













Für eine ausführliche Darstellung der Projektergebnisse und umgesetzten Maßnahmen sei auf die Projektpublikation „Informatikkultur neu denken – Konzepte für Studium und Lehre“ verwiesen, die im Springer-Verlag erschienen ist.





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Abschlussinformationen