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Forschung


Evaluation

Auch im Bereich der Forschung spiegelt sich die Konzeption der Professur Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften als Brückenprofessur wider, die interdisziplinäre wissenschaftliche Perspektiven und Fragestellung miteinander verbindet. Unser Wissenschaftsverständnis beruht auf einem holistischen Verständnis der Interdependenzen von Technikentwicklung und Gesellschaft. Technik findet nicht isoliert vom Menschen statt. Vielmehr ist sie ein Ergebnis seiner Kreativität, seines Schaffens sowie Ausdruck seiner Bedürfnisse und der an sie gestellten Zwecke, die sich in ihr widerspiegeln. Sie ist deshalb nicht zuletzt auch stets in ihrem gesellschaftlichen und politischen Kontext zu betrachten.

Welche Rolle spielen technische Innovationen für die gesellschaftliche Entwicklung und wie verhält es sich andersherum? Welche Auswirkungen ergeben sich für verschiedene gesellschaftliche Gruppen? Wie können sozial- und umweltverträgliche Innovationen durch geeignete politische Instrumente und institutionelle Rahmenbedingungen gefördert werden? Wie kann die Entwicklung und Gestaltung von Technologie der Vielfalt ihrer Nutzerinnen und Nutzer gerecht werden? Wie können umgekehrt die Potenziale gefördert und freigesetzt werden, die die zunehmende gesellschaftliche Vielfalt mit sich bringt?

Folgende Forschungsprojekte werden zurzeit am GDI durchgeführt:

EEQuS

Das Projekt EEQUS führt eine auf die Fakultät für Bauingenieurwesen fokussierende Untersuchung von Studienverzögerungsfaktoren durch. Ziel ist es tieferliegende Ursachen und Wirkungszusammenhänge hoher Nicht-Bestehens- und Abbruchquoten zu ermitteln, um langfristig einen Beitrag zur Verbesserung der Studierbarkeit in den Bachelorstudiengängen zu leisten. Die aus dem Projekt resultierenden Erhebungsinstrumente, Handlungsempfehlungen und Maßnahmen sollen zukünftig das Instrumentarium des fakultätsinternen Qualitätsmanagements der Lehre ergänzen. [Mehr lesen...]

Cluster of Excellence

Das Projekt „Diversity and Innovation“ im Rahmen des CSP1 des Excellenzcluster „Integrative Production Technology für High-Wage Countries“ umfasst die Entwicklung eines Diversitäts- und Innovationsmanagement Konzeptes für den Forschungsverbund. Die nachhaltige Entwicklung eines entsprechenden Managementansatzes bedarf dabei einer eingehenden Untersuchung vorhandener Cluster Strukturen sowie Unternehmenskulturen, Diversity Management Ansätze und Führungsstile, um diese im Sinne eines Change Management Ansatzes bei der Konzeption zu berücksichtigen. Gegenstand der Untersuchung ist dabei ebenfalls der Zusammenhang zwischen Diversität und Innovation in einer ingenieurwissenschaftlich geprägten Umgebung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite.

MINT-L4@RWTH

MINT-L4@RWTH bezeichnet ein Ende 2012 gegründetes Kompetenzzentrum, das als zentrale Anlaufstelle für alle fungiert, die an der Gewinnung und Ausbildung von MINT-Lehramtsstudierenden sowie an der Fortbildung und Unterstützung von MINT-Lehrkräften durch die RWTH interessiert sind. [Mehr lesen...]

Guter Studienstart im Ingenieursbereich

Seit 2015 bietet das bundesweit einzigartige Kooperationsprojektes „Guter Studienstart im Ingenieurbereich“ von FH und RWTH Aachen, Studienanfängerinnen und Studienanfängern die Möglichkeit, sich innerhalb eines sogenannten nullten Semesters zu orientieren und die unterschiedlichsten ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen an beiden Hochschulen kennenzulernen. Das GDI übernimmt bei diesem Projekt sowohl die Fachbereichskoordination für den Fachbereich Bauingenieurwesen an der RWTH Aachen als auch die sozialwissenschaftliche Begleitforschung mittels qualitativer Fokusgruppeninterviews. Die Evaluation zielt darauf ab, die Wirksamkeit der Einzelmaßnahmen zu beforschen und der Projektkommission zu berichten, um eventuell notwendige Kurskorrekturen vornehmen zu können. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.


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