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Externe Stellenangebote

Praktikum im Personalwesen - Diversity Management

Angeboten durch Ford Karriere

Publikationen

Diversifying Engineering Education

Steuer, Linda/ Bouffier, Anna/ Gaedicke, Sonja/ Leicht-Scholten, Carmen (2017): Diversifying Engineering Education - A Transdisciplinary Approach
In: Gray, Monica/ Thomas, Ken D. (Hrsg.) (2017): Strategies for Increasing Diversity in Engineering Majors and Careers, IGI Global, S. 201 – 235.

Vorträge

Gaedicke, Sonja: Fear, Gender and Power in Urban Places: A Critical Analysis of Power Structures and the Social Construction of “Spaces of Fear”,
Exemplified by Selected Spaces in Berlin and Cologne, Universität zu Köln, 31.7.2017

Leicht-Scholten, Carmen/ Spennes, Georg (BFT Cognos GmbH): „Feuer und Flamme – Brandschutz für alle!“,
Vorlesung im Rahmen der KinderUni 2017/18, RWTH Aachen, 13.10.2017

Berg, Esther/ Gaedicke, Sonja: „Gender und Diversity in die MINT-Fächer! Strategien, Erfolge und Widerstände“,
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe für Gender und Diversity im MINT Bereich, Universität Kassel, 18.10.2017

Inhalt

Herzlich Willkommen im Fachgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften

Team

Die Professur Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften ist eine interdisziplinär ausgerichtete Brückenprofessur, die Erkenntnisse der sozialwissenschaftlichen Disziplinen und der Gender Studies mit ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen vernetzt.

Am GDI arbeitet ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter politikwissenschaftlicher Leitung. Als Brückenprofessur angesiedelt im Bauingenieurwesen ist es Ziel unserer Forschung, zu einer umwelt- und sozialverträglichen, nachhaltigen und geschlechtergerechten Technikgestaltung beizutragen. Dabei bewegen wir uns im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Politik, Reflexion und Intervention.

Migrationsbewegungen, demografischer Wandel und Globalisierung ebenso wie sich verändernde Rollenvorstellungen und Lebensläufe von Frauen und Männern schaffen eine zunehmend heterogene Gesellschaft. Diese Vielfalt innerhalb der Gesellschaft birgt für die Individuen ebenso wie für die Gesellschaft als Gesamtheit Chancen und Herausforderungen gleichermaßen.

Die Brückenprofessur verbindet quantitative und qualitative Methoden der Sozialwissenschaften mit den explizit auf Interdisziplinarität basierenden, theoretisch angeleiteten Gender und Diversity Studies. Vor diesem Hintergrund erforscht das GDI die Interdependenzen von Technikentwicklung und Gesellschaft, um auf dieser Basis Zugänge für eine nachhaltige Technikgestaltung entwickeln zu können.





3. Februar 2017 - Wissenschaft ist international

Das vom US-Präsidenten erlassene Dekret, das sich mit dem Einreiseverbot in die USA für Staatsangehörige aus Irak, Iran, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan und Syrien befasst, ist eine pauschale Benachteiligung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft und damit ein Angriff auch auf die Grundwerte der Wissenschaft. Aus diesem Grund schließt sich das GDI der gemeinsamen Stellungnahme von Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Deutschem Akademischem Austauschdienst (DAAD), Deutscher Forschungsgemeinschaft (DFG), Helmholtz-Gemeinschaft (HGF), Humboldt-Stiftung (AvH), Leibniz-Gemeinschaft (LG), Max-Planck-Gesellschaft (MPG), Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Wissenschaftsrat (WR) an.

Weitere Informationen finen Sie auf den Webseiten der Hochschulrektorenkonferenz, der European University Association und auf der Seite für Academics Against Immigration Executive Order.





Promotionen am GDI

From urban to rural, from car to bike


Maßnahmenempfehlungen für die Etablierung einer „Fahrradkultur“ im Kreis Heinsberg auf Basis einer Mobilitätstypenanalyse und ergänzt durch eine Befragung von Expertinnen und Experten


Abstract

Viele deutsche Städte, Gemeinden und Landkreise sind vom motorisierten Individualverkehr (MIV) geprägt (Destatis 2016: 343). Auf dem Weg zu einer umweltverträglichen, effizienten, nachhaltigen und sicheren Mobilität für alle Verkehrsteilnehmende muss diese Zentrierung überdacht und geändert werden. Das Fahrrad stellt hierbei, vor allem für kurze und mittlere Wegstrecken, eine gesunde und umweltfreundliche Alternative zum PKW dar. Doch wie lässt sich das Fahrrad als Alternative zum motorisierten Verkehr etablieren? Neben Topografie und Infrastruktur entscheiden vor allem auch soziale und psychologische Faktoren darüber, ob Menschen das Fahrrad als Verkehrsmittel nutzen oder nicht. Vor allem in großen urbanen Zentren wird aktiv zum Thema „Mobilitätstypen“ geforscht, um zu einem besseren Verständnis der Verkehrsmittelwahl zu gelangen. Die vorgestellte Dissertation strebt an, mittels einer Mobilitätstypenanalyse im Kreis Heinsberg, Gründe für die Wahl bestimmter Verkehrsmittel herauszuarbeiten. Auf diese Weise sollen bestehende Forschungslücken zum Mobilitätsverhalten in suburbanen und ländlichen Räumen geschlossen werden. Ergänzt durch eine Befragung von Expertinnen und Experten zum Thema Fahrradmaßnahmen sollen aus den Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für politisches Vorgehen abgeleitet werden, die bei der Etablierung einer „Fahrradkultur“ in Räumen mit dispersiver Siedlungsstruktur unterstützen sollen.

Quellen

Destatis 2016: Räumliche Mobilität und regionale Unterschiede. Auszug aus dem Datenreport 2016. Online verfügbar unter https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Datenreport/Downloads/Datenreport2016Kap11.pdf?__blob=publicationFile. Zugegriffen am 10.07.2017.


Abschlussinformationen